ZUM MIT-TEILEN

im Seelsorgeraum Mittleres Lechtal

Herbst 2017

 

 

 
Erntekrone Häselgehr  

 

 


 

 

 

 

 ZUM VORMERKEN - WICHTIGES – AKTUELLES

 

 

NACHT DER 1000 LICHTER:

Dienstag, 31.10. von 19.30h bis 21.30h

in der Pfarrkirche Elbigenalp

 

 

FIRMUNG 2018

Samstag, 21. April - 19.00h in Häselgehr

Sonntag, 22. April - 9.00h in Elbigenalp

 

 

 

 


Endlich ist es soweit: Unsere Homepage ist neu und wieder aktuell!!!

Leider wurde beim Blitzschlag im Sommer auch unser Programm für die
Homepage defekt und nichts konnte mehr aktualisiert werden.

              Jetzt sind wir wieder online 

 

www.pfarren-oberlechtal.at

Bürozeiten im Widum Elbigenalp: DI – FR von 9 bis 11h

Sprechstunde im Widum Häselgehr: DO 18.30 bis 19.15h

Tel.: 05634/6224

Handy Pfarrer: 0664/53 83 454

Handy Paul Mascher: 0676/8730 7709

Handy Diakon Falch: 0650/851 29 91

 

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen

Psalm 23,1

 


  

Hab Sonne im Herzen und mach es auch zu Strom …   .

Vor zehn Jahren im Juli gingen meine „Sonnenblumen“, die beiden Solarständer beim Widum, ans Netz. Vor zwei Monaten überschritt der Stromzähler die 50.000 kW Marke. Wenn man pro Haushalt mit 3.500 kW pro Jahr rechnet, konnte ich also ein Drittel mehr als für den normalen Betrieb notwendig gewinnen. Ich wollte damals wissen, ob der negative Leitsatz „Bei uns in den Bergen rentiert sich Photovoltaik sowieso nicht“ wahr ist. In den zehn Jahren haben inzwischen einige in unseren Dörfern selber Solaranlagen erfolgreich installiert. In den zehn Jahren gab es nicht eine ernsthafte Panne. Der Stromzähler läuft und läuft. In der Nacht und im Dezember steht er.

Meine Sonnenblumen sind nicht nur von der wirtschaftlichen Seite zu betrachten. Es ist für mich eine „stille Predigt“ zum Schöpfungsbewusstsein. Gott gibt uns reichlich Sonne für das Leben. Sie regt alles zur Blüte an und wärmt auch in kalten Zeiten. Unser Körper hat die richtigen Zellen, die für Leib und Seele die wärmenden Strahlen in positive Energie umwandeln. Und dabei wird niemandem etwas weggenommen. Unsere technischen Anlagen hinken noch weit hinterher. Aber ist es die richtige Richtung? Wir verbrennen viel Öl und Holz und kämpfen mit den Abgasen. Wir verbrauchen wichtige Rohstoffe, die den späteren Generationen fehlen.

Dass Sonne auch unser Lebensgefühl und die Freude fördern, ist nicht nur Nebenprodukt. Gibt es auch Solarzellen, die uns im Herzen gut tun? Zur Lebensfreude gehören eine frische Abwechslung von Anspannung, Kraft und Ruhe. Wir brauchen dauernd Aktion und Bewegung. Wir schalten auf Weihnachten viele Lichter ein, um die Weihnachtsstimmung zu genießen. Wann schalten wir sie aus?

 

Er lässt mich lagern auf grünen Auen,

und führt mich zum Ruheplatz am Wasser Psalm 23,2

 

 


 

Andere Menschen sollen uns unterhalten, dann gehen wir achtlos wieder weg. Wir übersehen ein wichtiges Prinzip: Kinder muss man in den Schlaf wiegen. Wir drehen uns um und lassen es einfach stehen. Die Entspannung, die wir so notwendig brauchen, wird anderen nicht gegönnt. Sie müssen laufen, bis sie kaputt sind.

Mit dieser Seite möchte ich dich zum tieferen Nachdenken anregen. Mir persönlich sind technische Maschinen eine wichtige Ergänzung und Erweiterung meines Lebens. Viele können damit weniger anfangen.

Es gibt auch die Schattenseite des Lechtales, wo Solaranlagen kaum rentabel sind. Aber wie ist es mit Luft- und Erdwärme? Die Windenergie ist uns zu launisch, aber wir werden sie noch gut zu nutzen verstehen, da bin ich mir sicher.

Im Lechtal gab es immer kluge Köpfe; die mit viel Fleiß und wachem Blick, dem kargen Boden die Lebensgrundlagen abrangen. Was dann fehlte, hat uns zu weiteren Anstrengungen gezwungen. Das fleißige Spinnen und Weben unserer Frauen wurde zur alemannischen Heimtextilwirtschaft. Die Bauleute und Stukkateure im „Ausland“ brachten nicht nur den Stuck und die Malereien auf unseren Lechtaler Häusern.

Was wird man später über unsere Zeit sagen?

 

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Wortgottesdienst

Begegnungen schaffen (Paul Mascher)

 

Was freut uns wirklich und gibt uns Hoffnung?

Ja die Kinder und Enkel wie sie wachsen und unbeschwert ihre Schritte ins Leben setzen.

Er stillt mein Verlangen;

Psalm 23, 3

 

 


 

Und nicht nur die Kinder, auch in der Welt draußen und rund um uns herum gibt es Schönes wofür wir dankbar sein können.

Was macht uns Sorge, macht Angst? Die Leichtfertigkeit mit der gelogen wird. Und nicht nur fake news irritieren. Und vieles mehr macht Sorgen.

 Das sind die zentralen Fragen beim gemeinsamen Vorbereiten von Gottesdiensten. Gleich zentral wie die sehr an uns Menschen orientierten Fragen: Was freut Gott? – Was sorgt Gott?

 Aus den Antworten dieser Fragen sind Gottesdienste gestrickt, es ist die Wolle der Gottesdienste. Diese muss noch in eine Form gebracht werden als Wortgottesdienst, oder als Andacht oder als Messe.

Gottesdienste sind Räume, zeitliche Räume, in denen sich das Leben der Menschen und das Leben Gottes begegnen können. Aber es sollte schon das Leben jetzt sein und das Leben der Menschen, welche diesen Gottesdienst feiern. Dazu kommen dann noch die Freunde Jesu: die Armen, Verfolgten, missbrauchten Menschen, die Sünder und Fremden.
Wir können nämlich nicht mit Jesus beisammen sein wollen und ihm sagen: Deine Freunde lass daheim.
Der letzte Akt der Vorbereitung ist dann das Augenfällige: Symbole die verwendet werden, welche Lieder gesungen werden usw. Hier möchte ich den wunderbaren Kirchenschmuck erwähnen der unseren Gottesdiensten zu Verfügung steht.

 

EINLADUNG zur Vorbereitung von Wortgottesdiensten für die ich verantwortlich bin.

Zu diesen Vorbereitungen braucht man nicht geschult sein, sondern nur seine Lebenserfahrung mitbringen. Auch muss niemand etwas beim Gottesdienst vorlesen.
Bei den „Mitteilungen am Sonntag“ wird jeweils Ort und Zeit bekanntgegeben.

 

Er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.

Psalm 23,3

 


ERNTEDANK - DANK

   Freude,

     Staunen und

        Dankbarkeit über den Reichtum der Schöpfung

 

  

SAG: „DANKE“

 

Das Netz von Beziehungen, das dichte Netz von Geben und Nehmen, diese Verbindungen mit denen wir alle leben sind faszinierend.

Schon was wir von der Erde bekommen: Grundstoffe für Nahrung, Kleidung, Häuser usw.

Und was daraus durch menschliche Arbeit und menschlichen Geist gemacht wird ist unsagbar.

 

 

Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil;
Psalm 23, 4

 


 

Und es ist herrlich was wir Menschen voneinander bekommen, beginnend mit dem Leben, jegliche Liebe, die Güter die wir empfangen und weitergeben. Jeder einzelne Mensch könnte dicke Bücher vollschreiben mit all dem was er bekommt.

  

Dankbarkeit ist der Strom, der das Netz der Beziehungen am Laufen hält. Dankbarkeit ist das Öl, das diese Verbindungen von Geben und Nehmen geschmeidig und duftend macht.

  

Durch diese intensiven Verbindungen mit der Natur und mit den Menschen kann man auch Angst bekommen. Was man einerseits als Bereicherung erfährt, kann andererseits als ohnmächtige Abhängigkeit empfunden werden, als etwas wovor man sich schützen sollte. (Und es ist ja nicht ausschließlich Gutes was empfangen wird.)

So wird Dankbarkeit oft ersetzt durch Anhäufungen von Geld oder von Macht die scheinbar frei machen. Dennoch: Ohne Austausch geht im Leben nichts.

Dankbarkeit ist eine Grundeinstellung im Leben. Jede Trauer um einen Menschen führt zur Dankbarkeit darüber, dass es diesen Menschen gab und ich mit ihm zu tun hatte.

Jeder farbenprächtige herbstliche Baum kann Gefühle der Dankbarkeit auslösen.

Doch wem sollen wir danken? Natürlich denen die uns Gutes vermitteln. Doch wenn wir das ganze Gefüge betrachten in dem sich das Leben abspielt, die Netze und Verbindungen, dann greift das weit über Einzelne und Einzelnes hinaus. Es ist das Leben selber, der ganze Kosmos mit dem wir verwoben sind – da können wir Gott danken.

Paul Mascher

 

 

Denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

Psalm 23,4

 


 

Wir dürfen danke sagen für so vieles in unserem Leben.

     Danke für die gute Heuernte

     Danke für unsere schönen Almen und die schönen Almabtriebe

     Danke für ein Land, in dem zu leben es ein Privileg ist

     Danke für die Bauern und Menschen, die ein so riesiges

                 Warenangebot in den Geschäften ermöglichen

     Danke für Bananen und Kaffee

     Danke für’s Sattwerden

     Danke für gerechten Lohn unserer Arbeit

     Danke für …….

 

Nicht überall sind solche Lebensumstände selbstverständlich.

Leider ist Ausbeutung der Menschen und der Natur keine Seltenheit.

Was können wir dazu beitragen die Welt ein bisschen zu verändern?

 

Wie wär`s mit FAIRTRADE?

Gudrun

 

„FAIRTRADE ist das Einzige und beste ethische und soziale Zertifizierungssystem, das auch wirklich sicherstellt, dass Veränderungen auf sozialer, ökologischer und Ökonomischer - und somit auf Menschlicher Ebene - stattfinden.“

 

Enrique Calderon Landwirtschaftsingenieur der Kaffee-Organisation COOPEAGRI (Costa Rica)

  

du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde.

Psalm 23, 5

 

 

 

Faire Handelsbeziehungen sind zentrales Anliegen

Respekt, Solidarität und Vertrauen sind die zentralen Werte des Fairen Handels. Jeder Weltladen verpflichtet sich, die 10 Kriterien des Fairen Handels der World Fair Trade Organisation einzuhalten. Nicht umsonst gelten die 90 österreichischen Weltläden als DIE Fachgeschäfte für den Fairen Handel.

www.weltladen.at


   

Claudia Moosbrugger - Organistin

  

 

 

Organistin und mehr in Stockach

Sie entstammt einer Musikantenfamilie. Sie spielt in der dritten Generation Klarinette, in der zweiten Generation ist sie Kapellmeisterin, als eine der ersten in Tirol und liebt ihr Fagott.

Musik und ihre Familie sind für Claudia die Welt. Ihre drei Buben lernen Instrumente, haben aber auch anderes im Kopf als Musik.

 

 

 

 

 

 

Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher.

Psalm 23,5

 


 

 

Claudia Moosbrugger ist eine gläubige Frau. Ihr religiöses Empfinden erlebt sie oft mehr in der Natur, auf der Höhe. In den Gottesdiensten ist sie meistens „arbeitend“ dabei, denn das Orgelspielen oder das Leiten der Musikkapelle braucht Konzentration.

 

Unter Freunden und guten Bekannten fühlt sich Claudia wohl. Hier kann sie offen reden, wird verstanden und fühlt sich geschützt. Sie ist eine Frau des klaren Wortes – sagt was sie denkt.

Schwierigkeiten hat sie, wenn „hintenherum“ geredet oder getan wird.

Und Claudia ist eine Stockacherin.

Eine Stockacherin mit Leib und Seele. Stolz über die eigene Musikapelle, die eigene Feuerwehr, den eigenen Chor, die eigene Pfarre.

Ab und zu findet sie manche Streitereien als entbehrlich.

Sie zersetzen den Zusammenhalt und den nötigen Stolz um wirklich in gewohnter Selbstständigkeit die Zukunft zu gestalten.

Stockach ist ihr selber viel Zeit und Engagement wert.

Neben dem Beruf und mit der sorgfältigen Erziehung ihrer Burschen lässt sie sich hineinziehen in Tätigkeiten, von denen sie sicher Großteils als Freiwillige arbeitet, die die Gemeinschaft fördern, die Identität und Heimat für die Stockacher schaffen.

Ihre Offenheit, das kirchliche Leben mitzugestalten und auch zu prägen, ist ein herzliches DANKE wert.

Paul Mascher

  

Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang,

Psalm 23, 6

 


 

GOTTESDIENSTE im Seelsorgeraum

  

ALLERHEILIGEN: Mittwoch, 01.11.

     Stockach:   13.00 Uhr Gemeindemesse anschl. Gräbersegnung

     Bach:         10.15 Uhr Gemeindemesse anschl. Gräbersegnung

     Elbigenalp: 09.00 Uhr Gemeindemesse

                       15.00 Uhr Gräbersegnung

     Häselgehr: 09.00 Uhr Wortgottesdienst

                       14.00 Uhr Gräbersegnung

     Gramais:     19.30 Uhr Gemeindemesse anschl. Gräbersegnung

 

 

SEELENSONNTAG – KRIEGSOPFERGEDENKEN

     Stockach:     Sonntag, 05.11. – 19.30 Uhr Wortgottesdienst

     Bach:           Sonntag, 05.11. – 10.15 Uhr Gemeindemesse

     Elbigenalp:   Sonntag, 05.11. – 19.30 Uhr Gemeindemesse

     Häselgehr:   Sonntag, 05.11. – 09.00 Uhr Gemeindemesse

     Gramais:       Samstag, 04.11. – 18.00 Uhr Gemeindemesse

 

     Häselgehr:     Samstag, 11.11. – 19.30 Uhr Patrozinium

 

     Elbigenalp:     Mittwoch, 06.12. – 18.00 Uhr Patrozinium

 

MARIÄ EMPFÄNGNIS:

     Stockach:     Freitag, 08.12. – 19.30 Uhr Wortgottesdienst

     Bach:             Freitag, 08.12. – 10.15 Uhr Gemeindemesse

     Elbigenalp:   Freitag, 08.12. – 09.00 Uhr Gemeindemesse

     Häselgehr:   Donnerstag, 07.12. – 19.30 Uhr Gemeindemesse

                                                                                   (Ambrosius)

     Gramais:       Donnerstag, 07.12. – 18.00 Uhr Gemeindemesse

 

 

Und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

Psalm 23,6

 


Wofür wir DANKE sagen:

 

Großer Gott, wir loben Dich und danken dir für deine wunderbare Schöpfung und die reiche Ernte.

Wir danken für Menschen, denen du die verschiedensten Talente geschenkt hast und dass sie andere daran teilhaben lassen. Durch sie werden unsere Gottesdienste und Erntedankfeiern zu etwas Besonderem.

 

 

Einen schönen Herbst

wünschen euch

 Dr. Otto Walch, Paul Mascher, Otto Falch und Gudrun

 

WITZE: Graf Bobbi wird einberufen:

- Wie wollen Sie denn Ihren Grundwehrdienst ableisten?

Natürlich als General.

- Sind Sie wahnsinnig?!

Ist das Bedingung?

 

Zwei Wanderer stehen plötzlich einem gewaltigen Bären gegenüber.

In Windeseile reißt sich der eine die Stiefel von den Füßen holt seine

Turnschuhe aus dem Rucksack und zieht sie an.

"Was soll das denn?" fragt sein Begleiter, du kannst auch mit

Turnschuhen nicht schneller laufen als der Bär.`

"Was geht mich der Bär an, Hauptsache ich bin schneller als Du."

 

Ein Känguru hoppelt durch die Steppe.

Da schaut ein kleiner Pinguin aus dem Beutel

wischt sich den Schweiß ab und sagt: "Blöder Schüleraustausch!"

 

 

 

 

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