Ahnenforschung

Ich habe seit 2001 viel Zeit in die  Erfassung von Pfarrmatriken  und  Zusammenstellung von Stammbäumen  investiert.
Als Pfarrer habe ich sowohl von der Ausbildung (Latein) als auch der praktischen Erfahrung leichteren Zugang.
Seit es mein Hobby geworden ist, profitieren meine Pfarrgemeinden und vielleicht auch sie von den gratis erstellten Stammbäumen.

 


Matriken und Familienforschung für das Lechtal in Tirol

Im Sommer 2001 habe ich alle Stammbäume für die Pfarre Steeg im Lechtal ( die Jahre ca. 1610 - 2001 )
dank des ausgezeichneten Familienbuches von Pfarrer Alois Scherl zusammenstellen können.
Für die Gemeinde Kaisers habe ich es aus den Taufbüchern selber erfasst. (die Jahre  1790 - 2001).
Diese Datei enthält ca. 11.600 Personen und ist ziemlich komplett.
Da ich im September 2005 wieder in meine Heimat, das obere Lechtal zurückgekehrt bin, bin ich schon wieder fleißig dabei, die Matriken meiner Pfarren einzugeben.
Für Gramais, für Stockach und für die Pfarre Bach bin ich fertig.
Kurz vor Weihnachten 07 konnte ich die Stammbäume für die Pfarre Bschlabs und Expositur Boden ausgeben.
Für die ersten zwei Taufbücher von Elbigenalp hat sich überraschend ein Forscher gefunden: Dr. Christian Schneller aus Kaiserslautern.
Wir haben die Daten abgeglichen.
Für die Pfarren Vorder- und Hinterhornbach ist Ruth Larcher fertig geworden und wir haben sie an die Leute ausgeteilt.
Ruth hat auch Elmen eingegeben.  Im Sommer 2013 konnte ich die Gemeinde Stanzach erledigen.
Im Winter 2015 wurde ich mit Forchach fertig. Es fehlt jetzt nur noch Holzgau.


Die Datei OBERLECHTAL wird von mir und den Mitarbeitern systematisch erfasst. Für die ganze Arbeit braucht es aber sicher noch drei, vier Jahre.

Stand: Oberlechtal.ftm            1.9.2005                    000    Personen
                                              15.3.2007                  25.980 Personen
                                              25.2.2008                  38.500 Personen.
                                             18.11.2014                 69.800 Personen.
                                              28.1.2017                   73.250 Personen


Vorhaben und deren Erledigung:

                                    Nov 2016             Ausgabe der Stammbäume Forchach
                                   2016 / 17             Erfassen von Holzgau
                                   2017                    Ausgabe der Stammbäume Holzgau
                                   2018 / 19             Erfassen der alten Bücher Elbigenalp  1618 - 1785

 


Matriken und Familienforschung für das Hintere Zillertal
Im Jahr 2003 / 04 / 05  habe ich alle Personen meiner Zillertaler Pfarren, die in den Matrikenbücher von Tux,
Finkenberg und Ginzling vorhanden sind, in das Ahnenprogramm  Familienstammbaum 2005 eingegeben:
Für die Expositur Dornauberg / Ginzling  sind auch alle Bücher gescannt. Bei der Pfarre Finkenberg
bin ich ebenfalls fertig. (24.250 Personen). Die zwölf Bände für das Familienbuch FINKENBERG sind fertig
und können in der Bücherei Finkenberg  eingesehen werden, aber aus Datenschutzgründen nicht ausgeliehen.
Für die Pfarre Tux  habe ich  im Jänner 2005 die Stammbäume an alle Haushalte ausgegeben.
Die Bände für das Familienbuch Tux werde ich nicht mehr machen.

Blick über das alte Lanersbach tal aus. ca. 1930

„...hast Du eine Ahnung von den alten Tuxer und Finkenberger Ahnen?"

Dr. Otto Walch, von 1990 bis 2005 Pfarrer in Tux und Finkenberg, hat zwölf Bände des „Familienbuches Finkenberg 2003" fertig gestellt und in der Bücherei präsentiert.
Im Herbst 2002 habe ich begonnen alle Personen der Pfarrbücher von Ginzling und Finkenberg mit dem Computer zu erfassen.
Die Bücher von Ginzling beginnen 1850, vorher sind die Aufzeichnungen in Finkenberg und in Mayrhofen (je nach Talseite).
Die Matriken von Finkenberg beginnen mit dem Jahr 1750, vorher war Hippach zuständig. Ende Mai 2002 war der Personenstand auf ca. 15.500 angewachsen.
Im Juli habe ich dann alle Häuser von Ginzling und Finkenberg fotografiert. Dann wurden die Stammbäume und Familienblätter mit den Fotos gratis an jeden Haushalt
ausgeteilt mit der Bitte um Korrekturen und Ergänzungen. Mit dieser Arbeit vergingen die Sommermonate.
Im Dezember 2003 konnte ich mit Freude die ersten vier endgültigen Bände des Familienbuches präsentieren.
Es war um einiges mehr Arbeit als ich meinte, da die Anzahl der einzelnen Familien immens ist. Finkenberg und Ginzling haben ca. 1500 Einwohner.
Die übrigen Bände waren im Rohentwurf fertig, aber eben nicht in der geplanten Ausführung.
Im Frühjahr 2005 konnte ich noch die Matrikenbücher von Hippach mit Schwendberg, Schwendau und Zellberg einscannen und einiges von den Traubüchern einarbeiten.
Nach der turbulenten Zeit 2005 als Prodekan im Zillertal und dem Pfarrerwechsel ins Lechtal habe ich mich jetzt im Herbst 2007 an die Endredaktion gemacht
und die restlichen acht Bände fertig stellen können.

Die zwölf Bände enthalten von jedem Haus in Finkenberg und Ginzling mehrere aktuellen Fotos (Stand Juli 2002),
dahinter jeweils die aktuelle Familie und den Stammbaum über meistens elf Generationen. Viele Stammbäume sind jetzt doppelt so groß geworden
(bis zu 20 Din A3 Seiten), nachdem die Daten der Pfarrbücher der umliegenden Orte mit eingearbeitet wurden. Die Bände sind in der Gemeinde und
können dort eingesehen (aber aus Datenschutzgründen nicht ausgeliehen) werden.

Den großen Wert dieser Dokumentation wird man erst in der Zukunft richtig einschätzen können.
Es ist ein Querschnitt durch den ganzen Ort und man kann sich dann in der Zukunft ein umfangreiches Bild von Finkenberg im Jahre 2003 machen.
Die Bewohner von Finkenberg und Ginzling haben damit auch einen einzigartigen Einblick in die Familiengeschichte ihres Ortes.
Wer weiß, wie viel Mühe die Erstellung eines Stammbaumes einer einzigen Familie macht, kann es abschätzen, wie viel Arbeit in diesen zwölf Bänden steckt.
 

  

 

Wer berechtigtes Interesse ( vgl. Datenschutz ) an diesen Stammbäumen hat, soll sich via Email oder Brief melden. 
Ich werde versuchen, - soweit es meine Freizeit erlaubt - die Fragen mit Auskünften zu befriedigen. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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